Privatisierungspläne: Aufwachen!

Wer glaubt, die Deutsche Bahn bliebe auf absehbare Zeit von Privatisierung verschont, sieht sich durch jüngste Äußerungen von Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer eines Besseren belehrt. So flirtet der CSU-Mann mit der Idee, »dass ein Investor etwa in den Fahrbetrieb der DB Mobility investieren würde« und diese »strategische Kapitalaufstockung« die Investitionskraft der Bahn erhöht. Beschäftigte und Privatisierungskritiker sollten diese Warnung ernst nehmen. Der Bundestagsbeschluss vom Mai 2008 sieht einen Börsengang der eigens gegründeten DB ML AG vor. Er wurde nach Einbruch der Wirtschafts- und Finanzkrise zwar nicht umgesetzt, aber auch nie zurückgenommen.

Konferenz Ökologie und Mobilität

SALZ–Konferenz Ökologie & Mobilität am 24. und 25. März 2012 in Kassel. Wir sind dabei, denn: Wer die Klimakatastrophe abwenden will, der darf das Verkehrswesen nicht in private Hände geben oder in privaten Händen belassen. Das Verkehrswesen darf nicht privaten Profitinteressen und einem Wettbewerb zwischen Großkonzernen auf dem Rücken der Beschäftigten, Anwohner und Umwelt ausgeliefert werden. Es gehört (wieder) in öffentliche Hand und unter demokratische Kontrolle von Beschäftigten, Gewerkschaften und Staat.

Die bessere Bahn der Zukunft

Woran kranken Eisenbahnwesen und Verkehrspolitik? Unsere Alternative für eine bessere Bahn ohne Zerschlagung und Privatisierung. Für eine moderne und integrierte Eisenbahn in öffentlicher Hand und unter demokratischer Kontrolle. Ein Denkanstoß des Bahn von unten-Teams. Diskussion ist erwünscht

Wettbewerb schadet

Redebeitrag von Alfred Lange am 31. Mai in Brüssel: Ich bin Betriebsratsvorsitzender bei DB Schenker Rail in Frankfurt und erlebe dort schon seit Jahren den liberalisierten Markt. Durch Wettbewerbsdruck gingen allein in meinem Betrieb 400 Arbeitsplätze an die Straße verloren ...