Europaweite Streiks vorbereiten!

Nun fand sie doch statt: Eine öffentliche Aktion in Deutschland zum europaweiten Aktionstag der EisenbahnerInnen. Am 8. November waren Kolleginnen und Kollegen aus dem Saarland, Frankreich und Luxemburg nach Saarbrücken gekommen. Dass diese Aktion erst der Anfang war und schwere Zeiten bevorstehen, machte Guy Greivelding, Vorsitzender der Sektion Eisenbahn in der Europäischen Transportarbeiterförderation (ETF), in seiner Rede klar. "Mit alleinigen öffentlichen Kundgebungen werden wir den drohenden Kahlschlag nicht verhindern können. Wir müssen bereit sein, uns über alle Hürden hinwegzusetzen, die geschaffen wurden, um uns am Streiken zu hindern.”

EU-Parlament fördert Zerschlagung

Am 16. November hat das Europaparlament in Strasbourg über die sogenannte „Neufassung“ des Ersten Eisenbahnpakets abgestimmt. Trotz gewerkschaftlicher Warnungen und Proteste sollen damit die weitere Aufspaltung bestehender Bahngesellschaften und die Liberalisierung und Privatisierung im Eisenbahnwesen vorangetrieben werden. Hierzu unsere aktuelle Presseerklärung.

Die bessere Bahn der Zukunft

Woran kranken Eisenbahnwesen und Verkehrspolitik? Unsere Alternative für eine bessere Bahn ohne Zerschlagung und Privatisierung. Für eine moderne und integrierte Eisenbahn in öffentlicher Hand und unter demokratischer Kontrolle. Ein Denkanstoß des Bahn von unten-Teams. Diskussion ist erwünscht

Wettbewerb schadet

Redebeitrag von Alfred Lange am 31. Mai in Brüssel: Ich bin Betriebsratsvorsitzender bei DB Schenker Rail in Frankfurt und erlebe dort schon seit Jahren den liberalisierten Markt. Durch Wettbewerbsdruck gingen allein in meinem Betrieb 400 Arbeitsplätze an die Straße verloren ...