Bahnmanager wieder auf Börsenkurs

Einen neuen Anlauf zur Teilprivatisierung will der Vorstand der bundeseigenen Deutschen Bahn AG (DB) am Mittwoch, 4. Mai 2016, vom Aufsichtsrat absegnen lassen. Nach Medienberichten soll das Aufsichtsgremium in einer Sondersitzung über den von DB-Chef Rüdiger Grube vorgelegten Antrag abstimmen. Bis Herbst 2016 soll ein »detailliertes Umsetzungskonzept« für einen Börsengang der international operierenden Tochterfirmen DB Arriva und DB Schenker in drei Tranchen von 2017 bis 2019 vorgelegt werden. Während die britische Bahngewerkschaft RMT aus gutem Grund vor den Folgen warnt, nicken die deutschen Gewerkschaften das Projekt stillschweigend ab. Wo bleibt die internationale Vernetzung und Solidarität?

Keine Einschränkung des Streikrechts!

"Gleichzeitig wenden wir uns an alle Kolleginnen und Kollegen, die diesen staatlichen Angriff auf das Streikrecht, auf die Koalitionsfreiheit, auf die Tarifverhandlungs- und Vertragsfreiheit, zurückweisen wollen, die Unterschriftensammlung von ver.di ("Tarifeinheit: JA – Eingriff ins Streikrecht: NEIN") zu unterstützen. Über eine Tarifeinheit im Betrieb haben allein die KollegInnen und ihre Gewerkschaften zu bestimmen."

Die bessere Bahn der Zukunft

Woran kranken Eisenbahnwesen und Verkehrspolitik? Unsere Alternative für eine bessere Bahn ohne Zerschlagung und Privatisierung. Für eine moderne und integrierte Eisenbahn in öffentlicher Hand und unter demokratischer Kontrolle. Ein Denkanstoß des Bahn von unten-Teams. Diskussion ist erwünscht

Nachtzüge in Gefahr!

Wir sind Beschäftigte der DB European Railservice GmbH. Unsere früheren Namen sind bekannter: Mitropa und DSG, Deutsche Schlafwagen- und Speisewagengesellschaft. Nun sind die Nacht- und Autoreisezüge in Gefahr! Es braucht Druck! Denn die Weichen für die Zukunft werden jetzt gestellt!